Wenn du dich entschieden hast, mein Konten-Modell anzuwenden, dann geht jeden Monat eine feste Summe auf das Konto „Investitionen“.

Und was machen wir nun mit dem Geld? Wir investieren es und vermehren es. Dafür gibt es viele Möglichkeiten und ich stelle in den nächsten Beiträgen ein paar davon vor.

Heute möchte ich dir P2P-Kredite vorstellen.

P2P-Kredite sind Kredite von privat zu privat. Zum Beispiel möchte sich jemand eine Gitarre kaufen, hat dafür aber gerade kein Geld.

Es gibt  Plattformen, die die Schnittstelle zwischen Kreditnehmer und -geber übernehmen.

Das bedeutet, dass man auf dieser Plattform einen Kredit beantragen kann und die privaten Kreditgeber können dieser Person dann Geld geben. Dafür bekommen sie Zinsen und die liegen zwischen 6 und 15%.

Nicht schlecht, das habe ich mir auch gedacht und mich weiter informiert.

Wie jeder Kredit, kann auch so ein Kredit platzen und der Kreditnehmer kann vielleicht das Geld nicht zurück zahlen. Deshalb versucht man das Risiko zu streuen und gibt nicht einer Person die ganze Investitionssumme, sondern mehren Personen jeweils einen Teilbetrag. Fällt ein Kredit aus, profitierst du somit noch von den anderen, die die Kreditsumme zurück zahlen.

Es gibt einiger solcher Plattformen, die diese Investitionsmöglichkeit anbieten.

Welche sollte man also wählen?

Ich versuche mein Risiko immer so weit wie möglich zu minimieren und es ist für mich wichtig, dass ich verstehe, was ich da tue.

Außerdem muss es einfach sein und darf nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als Bondora ihr Produkt „Go & Grow“ auf den Markt gebracht hat.

Bondora ist so eine P2P-Plattform und „Go & Grow“ ist ein automatisches Investment-System. Das bedeutet, dass Bondora festlegt, wo deine Einzahlungen investiert werden. Dafür bekommst du eine attraktive Verzinsung von 6,75%.

Weitere Vorteile:

  • Ideal für Anfänger.
  • Kleine Investitionssummen möglich.
  • Schnelle Liquidität – du kannst jeden Tag Geld wieder auf dein Konto überweisen lassen.
  • Geringeres Risiko als andere Produkte .
  • Kostenfreie Einrichtung des Kontos.
  • Viele Einzahlungsoptionen (ich verwende Klarna).
  • Keine Verwaltungsgebühren.
  • Mehrere Personen können gemeinsam auf ein Konto sparen. (Für das Ansparen einer Hochzeit, einer Reise, etc.

Ich habe meine 52-Wochen-Money-Challenge 2017/18 in „Go & Grow“ angespart und mich über die Zinsen sehr gefreut.

Auch meine KlientInnen sind von Bondora begeistert – teste es einfach mal.

Wenn du dich über meinen Link anmeldest, bekommst du nach Eröffnung deines Bondora-Kontos als Willkommensgruß 5 Euro gutgeschrieben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir dann von deinen Erfahrungen berichten würdest. 

Hier geht es zu meiner Facebook-Gruppe für noch mehr Austausch. Schau doch mal vorbei. 

Frage ich Leute nach ihren finanziellen Zielen, klingen die Antworten ungefähr so:

  • Ich möchte einen Porsche fahren.
  • Ich möchte viermal im Jahr in den Urlaub fahren können.
  • Ich möchte ein Ferienhaus in Andalusien haben.
  • Ich möchte nur noch vier Tage die Woche arbeiten müssen.
  • usw.

Wenn ich danach weiter frage, wie sie diese Ziele erreichen werden, zucken viele mit den Schultern.

Wenn wir uns mit der Finanzplanung beschäftigen, ist es nicht nur wichtig zu wissen, was wir wollen, sondern auch wie wir unsere Ziele erreichen werden.

Deshalb habe ich 5 finanzielle Ziele festgelegt, die sich ähnlich der Bedürfnispyramide nach Maslow kategorisieren lassen:

1.Grundlage

Die finanzielle Grundlage ermöglicht, die grundlegenden Bedürfnisse zu erfüllen. Wir brauchen ein Dach über dem Kopf und wir müssen Essen und Trinken.

Wir brauchen eine bezahlte Arbeit, die uns diese Grundlage sichert. Diese Arbeit kann entweder angestellt oder selbständig erfolgen.

Dies ist die erste Stufe, die für jeden erfüllt sein muss.

Merkmale: Wenig Zeit, kein Vermögen.

2. Rücklagen

Sind die Grundbedürfnisse erfüllt, möchte man auch etwas mehr Spielraum für Freizeitaktivitäten und für den allgemeinen Lebensstandard haben. Man möchte vielleicht ein Auto haben und finanzielle Rücklagen, falls mal etwas Unvorhergesehenes geschieht. (Ich empfehle drei Netto-Monatsgehälter als Richtwert für die Rücklagen.)

Auch diese Stufe lässt sich mit einem Angestellengehalt und/oder einer Selbständigkeit erfüllen.

Dies ist die zweite Stufe, die das Leben angenehmer macht.

Merkmale: Wenig Zeit, wenig Vermögen.

3. Sicherheit

Der Lebensstand ist hoch und man hat genügend Rücklagen für eine längere berufliche Auszeit zurück gelegt. (Ideal sind 12 Monatsgehälter.)

Diese Stufe lässt sich mit einem Angestelltengehalt und/oder Selbständigkeit erzielen.

Die dritte Stufe ermöglicht ein angenehmes Leben mit einem guten Sicherheitsgefühl.

Merkmale: Wenig Zeit, ausreichend Vermögen.

4. Freiheit

Diese Stufe lässt sich nur mit skalierbarem Einkommen erzielen. Wir arbeiten nicht mehr für unser Geld und haben das Hamsterrad verlassen.

Das Einkommen wird aus skalierbarem Einkommen bezogen.

Die vierte Stufe ermöglicht ein Leben in finanzieller Freiheit.

Merkmale: Mehr Zeit, wenig bis ausreichend Vermögen.

5. Meisterschaft

Auf dieser Stufe muss man sich keinen Gedanken mehr über sein Vermögen machen. Kann man natürlich weiterhin tun, weil es einfach Spaß macht.

Die fünfte Stufe ist ein Leben in Luxus pur. Wie auch immer die individuell aussehen mag.

Merkmale: Viel Zeit, viel Vermögen.

Zu Beginn meiner Beratung, bitte ich meine Klienten festzulegen, auf welcher Stufe sie sich gerade befinden und in welchen Stufen ihre Ziele zu finden sind.

Diese Einteilung erleichtert uns das Erstellen eines Finanzplanes und ich bin davon überzeugt, dass sie auch dir mehr Klarheit und Struktur in deiner eigenen Planung bringt.

Am Anfang meiner Finanzplanung war ich sehr orientierungslos. Zunächst hatte ich ein Konto, dann fand ich es ganz cool viel zu haben.

Über die Jahre habe ich mein eigenes Kontomodell entwickelt, was sich ideal meiner Finanzplanung anpasst und was ich meiner Beratung ebenfalls empfehle.

Es ist die perfekte Grundlage für einen besseren Überblick und Spaß an den eigenen Finanzen. Bisher habe ich durchweg positive Feedback erhalten und ich bin mir sehr sicher, dass es auch dich unterstützen kann.

Hier ein Überblick über das Modell:

Es besteht aus einem Hauptkonto mit 5 Unterkonten, einem Tagesgeldkonto als Geldmagnet und einer riesigen Geldbörse als „Umschläge“.

Die Kategorien der Unterkonten sind:

  1. Versicherungen
  2. Rücklagen
  3. Meine Bezahlung
  4. Investitionen
  5. Spaßkonto

Auf das Hauptkonto gehen alle Einnahmen ein. Ab gehen alle Fixkosten, inkl. Versicherungsquote (Überweisung auf Unterkonto 1), Bargeldabhebung der „Umschläge“, Überweisungen auf Unterkonto 3 und 4 und 5.

Unterkonto 1 (Versicherungen)

Hier gehen die Raten für die Versicherungen drauf, die dann von diesem Geld bezahlt werden.

Beispiel:

Autoversicherung, Jahresprämie 220 Euro, Prämie geteilt durch 11 Monate (im 12. wird die Prämie fällig) = 20 Euro

Jeden Monat werden also vom Hauptkonto 20 Euro auf das Unterkonto 1 überwiesen.

Unterkonto 2 (Rücklagen)

Ich empfehle eine Rücklage von 3 Brutto-Monatsgehältern auf diesem Konto anzusparen. Sobald die Summe erreicht ist, kann das Geld auf die anderen Konten verteilt werden.

Unterkonto 3 (Meine Bezahlung)

Weiterbildung, schöne Kleidung, hier sammelt sich das Geld, dass ich in mich investieren möchte.

Unterkonto 4 (Investitionen)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sein Geld zu investieren. Gerade wenn man größere Projekte (Unternehmensbeteiligungen, etc.) angehen möchte, spart sich hier die Grundlage zusammen.

Unterkonto 5 (Spaßkonto)

Der nächste Ausflug oder Urlaub wartet sicher schon. Damit es auch kein Loch im Geldbeutel wird, sollte man hier auch regelmäßig einzahlen.

Geldbörse

Da hinein kommt jeden Monatsanfang das Geld ein, dass ich mir eingeteilt habe. Ich habe darüber schon einmal geschrieben.

Hier kannst du nachlesen, wie ich das Geld einteile.

Tagesgeldkonto

Damit richtest du deinen Geldmagneten ein. Es ist Konto bei einer Bank, wo man Münzen und Scheine einzahlen kann.

Eine Anleitung findest du hier.

Und hier das ganze an einem Beispiel erklärt:

  1. Aufstellung der Fixkosten: Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Telefon etc.
  2. Differenz zwischen Einnahme und Ausgaben ermitteln.
  3. „Umschläge“-Summen festlegen. Zu Fixkosten addieren.
  4. Rücklagen-, meine Bezahlung-, Investitions-, und Spaßkonto festlegen und zu den Fixkosten addieren.

Ein Zahlenbeispiel:

  • Einnahmen: 2200 Euro

 

  • Fixkosten:
  • Miete, Telefon, etc.: 850 Euro
  • Versicherungen: 150 Euro
  • „Umschläge“: 800 Euro
  • Rücklagen: 100 Euro
  • Meine Bezahlung: 100 Euro
  • Investitionen: 100 Euro
  • Spaß: 100 Euro

 

Die Umstellung ist etwas ungewohnt, aber mit der Zeit hat man den Dreh raus.

Ich lade dich herzlich in meine Facebook-Gruppe ein. Gemeinsam geht alles einfacher.