Um aktiv an unserem Wirtschaftsleben teilnehmen zu können, brauchen wir ein Konto. Doch nicht selten verweigern Banken Menschen mit negativen Schufa-Einträgen die Eröffnung eines Kontos bei ihrem Institut.

Falls du gerade in dieser Situation steckst, oder jemanden kennst, den das Thema betrifft, gibt es eine gute Nachricht, denn seit dem 19. Juni 2016 sind per Zahlungskontengesetz (ZKG) alle Banken dazu verpflichtet, für jedermann ein Basiskonto zu eröffnen.

Dieses Konto wird auf Guthabenbasis geführt und verfügt über sonst alle Leistungen eines normalen Girokontos.

Dennoch darf die Bank Konten ablehnen, wenn mindestens einer der folgenden Punkte vorliegt:

  • Du besitzt bereits bei einem anderen Kreditinstitut ein Konto.
  • Du hast dich gegenüber einer Bank strafbar gemacht.
  • Es besteht noch eine Forderung aus einem früheren Vertrag.

Außerdem kann die Bank ein bestehendes Basiskonto auch wieder kündigen, wenn mindestens einer der folgenden Punkte vorliegt:

  • Du hast eine Straftat begangen, die auch Auswirkungen auf die Bank hat.
  • Du nutzt das Konto für illegale Zwecke.
  • Du hast bei der Kontoeröffnung falsche Angaben gemacht.
  • Du hast deine Kontogebühren länger nicht beglichen.

Auf Grund negativer Schufa-Einträge, keine regelmäßigen Einnahmen oder finanzielle Schwierigkeiten darf eine Kontoeröffnung nicht abgelehnt werden.

Selbstverständlich darf eine Bank auch keine Kontoöffnung auf Grund politischer, kultureller oder religiöser Einstellungen ablehnen.

Solltest du eine Pfändung erwarten, oder die Möglichkeit sehen, dass es zu einer solchen kommen könnten, solltest du dein Konto in ein „P-Konto“ (Pfändungsschutzkonto) von deiner Bank umwandeln lassen. Dafür musst du einen schriftlichen Antrag stellen und dir diesen von deiner Bank bestätigen lassen. Damit ist dein Geld in Höhe der jeweils zutreffenden und aktuellen Pfändungsfreigrenze geschützt.

„Gold eignet sich nicht für den Vermögensaufbau.“

Irritiert sieht mich mein Kunde an. „Warum nicht?“

Gold gilt als Symbol von Reichtum und früher wie heute demonstrieren Menschen gerne ihren Reichtum, in dem sie Goldschmuck (und Uhren) tragen.

Da viele Finanzexperten raten, Gold zu kaufen, gehen viele auch automatisch davon auf, dass Gold zum Vermögensaufbau geeignet ist.

Allerdings wirft Gold keine Erträge ab.

So etwas wie Zinsen und Dividenden bleiben somit aus.

Schaut man sich den Wertverlauf von Gold und dem Weltaktienindex (MSCI World) seit 1975 an, erkennt man, dass beide positiv performen, allerdings der Weltaktienindex ungefähr das Doppelte vom Goldwert.

Hinzu kommt das Gold stärker geschwankt hat, was mehr Risiko bedeutet.

Wann sollte man in Gold investieren?

Wenn man es für möglich hält, dass es zu dramatischen Krisen im Währungs- und Geldsystems kommen kann und somit zum total Zusammenbruch, (ob und wann das passieren wird, kann niemand vorhersehen), dann sollte man zwischen 5 und 10% seines Kapitals in Gold anlegen. Sollte dies Schreckensszenario (bitte beachten, dass damit mehr als „nur“ ein Börsencrash gemeint ist, denn von denen erholt sich die Börse wie in der Vergangenheit gezeigt wieder)  eintreten, wird Gold als uraltes weltweites Zahlungsmittel wieder an Wert gewinnen.

Deshalb ist es ratsam in physisches Gold zu investieren. Münzen und Barren gibt es in verschiedenen Größen und können im eigenen Tresor oder in einem Bankschließfach gelagert werden. Möchte man sein Gold zu Hause lagern, sollte man darauf achten, dass in der Hausratversicherung auch unter Wertgegenständen Gold mitversichert ist.

Da die Herstellung von Barren nicht so aufwendig bei Münzen ist, sind Barren auch in der Regel etwas günstiger als Münzen.

Wenn man Barren kaufen möchte, sollte man bedanken, dass es schwerer ist, wenn man nur einen kleinen Teil davon verwerten möchte. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Reinheit bei Goldbarren 999,9 Tausendstel aufweisen und von der Londoner Rohstoffbörse LBMA zertifiziert sind, ansonsten könnte es beim Verkauf Abzüge geben.

Zudem gibt es für Münzen einen großen Zweitmarkt, was die Veräußerung einfacher macht, wenn man schnellen Bedarf hat.

Es ist ratsam, sich bei gängigen Vergleichsportale über die besten Angebote zu informieren und darauf zu achten, dass der Verkäufer Mitglied im Berufsverband des Münzhändlers ist. Es gibt auch die Möglichkeit bei Goldhändlern vor Ort zu kaufen, jedoch sind diese meistens teuer.

Es gibt noch die Möglichkeiten, in ETCs und ETFs als Goldanlagen zu investieren. Da ich jedoch keinen Vorteil gegenüber dem Kauf vom physischen Gold sehe, da Gold ja in Krisenzeiten als Währung fungieren soll, gehe ich an dieser Stelle nicht weiter darauf ein.

Ein Vorteil von physischem Gold ist übrigens, dass der Veräußerungsgewinn nach einer einjährigen Haltefrist steuerfrei ist.

Viel Spaß beim Goldkauf!

 

 

 

Das Haushaltsbuch führt sich inzwischen schon fast von alleine und auf dein Sparkonto gehen monatlich deine Sparraten ein.

Aber hier soll das Geld ja nicht bleiben, denn es soll sich vermehren und dir ein Einkommen bescheren.

Als eine weitere Investitionsmöglichkeit möchte ich dir deshalb heute ETFs vorstellen.

Ich weiß nicht, ob es dir ähnlich geht wie mir, aber die Börse war lange Zeit ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Immer wieder habe ich mal Vorstöße gewagt und mich versucht schlau zu machen, aber „Kerzen“, „Bullen“ und „Hausse“ haben es mir schwer gemacht.

Irgendwann landeten ein paar Einzelaktien von Air Berlin in meinem Depot und wie das ausgegangen ist, weißt du ja sicherlich.

So war ich umso begeisterter, als ich vor ein paar Jahren von ETFs erfuhr.

ETFs (Exchange Traded Funds) sind Investmentfonds, die einen Index (zum Beispiel den DAX) abbilden, und an der Börse ge- und verkauft werden können.

Ein Index misst die Wertentwicklung eines Marktes, z.B. dem DAX. Der DAX zeichnet die Entwicklung der 30 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland auf.

Niemand, wirklich niemand, kann die Entwicklung an der Börse vorhersehen. Daher ist es wichtig, durch Diversifikation das Risiko so minimal wie möglich zu halten. Das bedeutet, dass es nicht klug ist, in eine Einzelaktien zu investieren.

Ich habe mit Air Berlin einen 100%igen Verlust gemacht, weil ich nur diese eine Einzelaktie gehalten habe. Hätte ich zumindest noch eine Alternative gehabt, hätte ich vielleicht nur die Hälfte meines Geldes verloren, oder bei noch einer weiteren Alternative nur ein Drittel und so weiter….

Ein ETF hat die gleichen Vorteile wie ein Fond: Durch das Bündeln von mehreren Einzelaktien wird das Risiko minimiert. Außerdem sind ETFs zeitsparend, da ich mich nur einmal für eine (oder zwei) entscheiden muss.

Also wenig Zeitaufwand und minimales Risiko sind zwei Faktoren die mir bei meiner Vermögensbildung sehr gefallen und deshalb habe natürlich auch zwei ETFs in meinem Portofolio. (Inzwischen habe ich auch in ein paar Einzelaktien investiert, aber das ist ein weiteres Thema.)

Es gibt inzwischen sehr viele ETFs und deshalb ist die Frage sehr wichtig: In welchen ETF sollte man investieren?

Dieses Thema habe ich für mich sehr einfach beantwortet: Meine ETFs kaufe ich auf dem MSCI World.

Warum nicht einen DAX-ETF? Weil auch hier die Diversifikation wichtig ist. Statt nur den Standort Deutschland nachzuzeichnen, zeichnet ein MSCI World weltweite Unternehmen nach. Kriselt es auf dem asiatischen Markt, boomt vielleicht gerade der amerikanische, und umgedreht.

Wie investiert man in einen ETF?

Als erstes muss man sich ein Depot einrichten. Ich empfehle dir das Depot von der Consorsbank.

Dort habe ich auch mein Depot und ich bin sehr zufrieden, weil es einfach zu handhaben und übersichtlich gestaltet ist.

(Ich würde mich sehr freuen, wenn du meinen Empfehlungscode rgxYw9 bei deiner Anmeldung. angeben würdest.)

Dann richtest du einen ETFs-Sparplan mit einer monatlichen Sparrate fest.

Fertig.

Wichtig: Da die Börse starken Schwankungen unterlegen sein kann, schau am besten nicht täglich in dein Depot. Meine Kunden machen das anfänglich zweimal im Monat, um ihren Vermögenswachstum aufzuschreiben. Aber es würde auch reichen, einmal im Jahr nachzuschauen.

 

„Leider können wir Ihnen den angeforderten Kredit nicht bewilligen.“

Das ist ein Satz, der einen ziemlich treffen kann.  Und der verwundert, wenn doch die offensichtlichen Parameter stimmen:

regelmäßiges Einkommen, pünktliche Zahlungen der Verbindlichkeiten, keine offenen Rechnungen.

Im ersten Moment fällt vielen nur die Schufa Holding AG als Auskunftei ein, aber es gibt auch noch weitere. Hier die vier großen Akteure:

  • Schufa Holding AG
  • Creditreform Boniversum
  • CRIF Bürgel GmbH
  • Infoscore Consumer Data GmbH

Bevor eine Bank einen Kredit bewilligt, prüft sie die Zahlungsfähigkeit des Antragstellers. Dazu holt sie sich Auskünfte von sogenannten Auskunfteien, auch Wirtschaftsauskunfteien genannt, ein. Diese sammeln personenbezogene Informationen von jedem Bürger. Gesammelt werden Informationen über Kreditanfragen, Vertragsabschlüsse, vorhandene Konten und Kreditkarten und Schulden. Außerdem melden ihre jeweiligen Mitglieder Zahlungsausfälle.

Zusätzlich wird ein Score berechnet,  der die Zahlungszuverlässigkeit der betroffenen Person ausdrücken soll. Dieser Wert basiert auf Statistiken. Dabei spielt zum Beispiel der Wohnort eine Rolle. Wer in einer „schlechten“ Wohngegend wohnt, hat einen schlechteren Score, obwohl er vielleicht sehr gute Einkünfte und eine erstklassige Zahlungsmoral hat.

Aus diesen Gründen stehen die Auskunftei auch (zu recht) in der Kritik. Unsere Politiker haben jedoch noch keinen Bedarf gesehen, diesen Unsinn zu unterbinden.

Wie ich in meinen Beratungen immer wieder feststellen muss, kommt es auch zu falschen Einträgen, die die Bonität senken und zu bösen Überraschungen führen können.

Zum Beispiel kann ein Inkasso-Büro einen erhalten Auftrag melden und dabei kann die Forderung strittig sein. Die Auskunftei überprüft diesen Eintrag nicht (laut Infoscore Consumer Data GmbH ist der Eintragsmelder für die Richtigkeit verantwortlich).

Um eine böse Überraschung zu vermeiden, ist es es daher sehr wichtig, regelmäßig die über seine Person gespeicherte Daten zu überprüfen.

Per Gesetzt hat jeder das Recht, einmal im Jahr eine kostenfreie Selbstauskunft einzufordern. 

Ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum diese Unternehmen Geld daran verdienen dürfen, dass ich wissen möchte, was sie über mich wissen, aber immerhin hat man zum 01. April 2010 mit dem § 34 BDSG dafür gesorgt, dass diese Unternehmen zumindest einmal im Jahr kostenfrei Auskunft geben müssen.

Hier geht es zu den Anträgen:

Schufa

Boniversum

CRIF Bürgel GmbH  

Infoscore Cunsumer Data GmbH

Hast du auch schon Erfahrungen mit Auskunfteien gemacht?

 

 

Manchmal braucht man zusätzliches Einkommen. Vielleicht möchtest die Entschuldungs-Lawine ins Rollen bringen, oder

mit der 10.000 Euro Challenge dein erstes Kapital für weitere Investitionen ansparen.

Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag über Plattformen, die für die Teilnahme an Umfragen bezahlen, gelesen und diese ausprobiert. Die Auswahl war nicht so einfach, denn es gibt sehr, sehr viele solcher Plattformen. Ich habe bewusst solche ausgewählt, die Geld auszahlen. Sehr viele arbeiten mit Prämien in Form von Gutscheinen, aber ich bevorzuge Geld.

Warum bezahlen Unternehmen für die Teilnahme an Umfragen?

Für Unternehmen ist es sehr wichtig, dass sie wissen, was ihre Kunden und der Markt gerade wollen. Somit können unnötige Kosten vermieden werden.

Wer kann bei den bezahlten Umfragen mitmachen?

Jeder ab 18 (bei manchen Plattformen auch bereits 14 und 16) Jahren kann ohne Vorkenntnisse mitmachen.

Bevor ich dir die Plattformen vorstellen, möchte ich dir ein paar Tipps geben:

1. Melde dich bei allen Plattformen an.

Du bekommst für jede Umfrage zwischen 0,10 Cent und 7,00 Euro (3,40 Euro war bei mir bisher der höchste Betrag), um auf ein paar hundert Euro Einnahme im Monat zu kommen, musst du an vielen Umfragen teilnehmen. Ich habe das während allen möglichen Wartezeiten gemacht und so nutzlose Zeit gewinnbringend eingesetzt.

2. Nimm möglichst alle Einladungen zu Umfragen an.

Du bekommst mehr Einladungen, wenn du an möglichst vielen Umfragen teilnimmst.

3. Sei ehrlich.

Sich wehrlos durch die Antworten zu klicken ist sinnlos. Durch Kontrollfragen wird genau das verhindert und wenn du falsch geklickt hast, fliegst du sofort aus der Umfrage und bekommst keine Entlohnung.

4. Lass dir dein Geld schnell auszahlen.

Bei manchen Plattformen verfallen die angesammelten Punkte und das wäre sehr schade. Deshalb gleich auszahlen lassen, wenn die Mindessumme erreicht ist.

Und hier sind nun meine empfohlenen Plattformen:

swagbucks

empfohlen.de

Toluna

EntscheiderClub

Ich wünsche dir viel Spaß beim Geld verdienen und freue mich über deinen Erfahrungsbericht.

Es gibt gute und schlechte Schulden.

Gute Schulden haben einen Gegenwert. Das kann zum Beispiel ein Kredit für ein Haus sein, das weitervermietet wird. Im Gegenzug zu den Schulden steht der Wert des Hauses und die regelmäßigen Mieteinnahmen.

Schlechte Schulden haben keinen Gegenwert. Das können zum Beispiel Schulden für eine Reise sein. Die Reise hat zwar unbezahlbare Erinnerungen hinterlassen, aber sonst ist kein Gegenwert mehr vorhanden.

Schlechte Schulden können die Psyche belasten und eine schlechte Schufa kann für unseren weiteren Vermögensaufbau hinderlich sein. Kurzum: Es ist wichtig, dass Schulden abgebaut werden.

Deshalb möchte ich dir jetzt eine Methode vorstellen, mit der du eine schnelle Entschuldung schaffen kannst: Die Entschuldung-Lawine.

Sie besteht auf folgenden Schritten:

  1. Schreibe alle Gläubiger und die jeweilige Forderungshöhe auf.
  2. Sortiere die Auflistung der Schuldenhöhe nach aufsteigend.
  3. Informiere alle Gläubiger über deine Überschuldung und biete ihnen Ratenzahlung an. Dazu solltest du schauen, wie viel Geld du monatlich aufwenden kannst, um die Raten zu begleichen. Achtung: Nicht die gesamte Summe, die du zahlen könntest, anbieten, sondern einen kleinen Teil für den eigenen Notgroschen ansparen. Beispiel: Du kannst 200 Euro im Monat Raten zahlen. Dann könntest du 150 Euro an Schulden abzahlen und 50 Euro für den Aufbau deines Notgroschens sparen.)
  4. Generiere zusätzliches Einkommen. Du kannst zum Beispiel Zeitungen austragen, Pizza ausliefern, Dinge verkaufen, die du eh nicht mehr gebrauchen kannst, etc.
  5. Überweise das zusätzliche Einkommen dem ersten Gläubiger auf deiner Liste.
  6. Nach kompletter Tilgung der ersten Schulden, teile die minimale Rate dem nächsten Gläubiger zu, sodass sich seine Rate um diese Summe erhöht.
  7. Wiederhole Schritt 4 bis 6 bis alle Schulden beglichen sind.

Beispiel:

Du hast bei drei Gläubigern Schulden mit denen du minimale Raten vereinbarst.

  • Gläubiger 1: Schulden 100 Euro, minimale Raten 20 Euro.
  • Gläubiger 2: Schulden 200 Euro minimale Raten 30 Euro.
  • Gläubiger 3: Schulden 300 Euro, minimale Raten 40 Euro.

Schulden: 600 Euro, minimale Raten 90 Euro.

Monat 1

Du generierst 80 Euro zusätzliches Einkommen.

  • Gläubiger 1: 100 Euro Schulden – 20 Euro minimale Rate – 80 Euro zusätzliches Einkommen = 0 Euro
  • Gläubiger 2: 200 Euro Schulden – 30 Euro minimale Rate = 170 Euro
  • Gläubiger 3: 300 Euro Schulden – 40 Euro minimale Rate = 240 Euro Schulden

Schulden: 410 Euro.

Monat 2

Du generierst 70 Euro zusätzliches Einkommen.

  • Gläubiger 1: 170 Euro Schulden – 50 Euro minimale Rate – 70 Euro zusätzliches Einkommen = 50 Euro Schulden
  • Gläubiger 2: 240 Euro Schulden – 40 Euro minimale Rate = 200 Euro Schulden

Schulden: 250 Euro

Monat 3

Du generierst 50 Euro zusätzliches Einkommen.

  • Gläubiger 1: 50 Euro Schulden – 50 Euro minimale Rate = 0 Euro
  • Gläubiger 2: 200 Euro Schulden – 40 Euro minimale Raten – 50 Euro zusätzliches Einkommen 110 Euro Schulden

Schulden: 110 Euro

Monat 4

Du generierst 30 Euro zusätzliches Einkommen.

  • Gläubiger 1: 110 Euro Schulden – 90 Euro minimale Raten + 30 Euro zusätzliches Einkommen = 0 Euro

Das ist ein Beispiel mit relativ niedrigen Zahlen, aber das Prinzip funktioniert auch mit viel höheren Beiträgen.

Falls dich Schulden drücken, habe ich dir jetzt hoffentlich einen Weg gezeigt, der dich unterstützen kann, die hinter dir zu lassen.

Wer Geld investiert, riskiert auch immer, dass seine Investition verloren geht und deshalb ist es besonders wichtig, Geld in verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu investieren und nicht alles auf eine Karte zu setzen.

Immobilien-Crowdinvesting ist eine weitere Möglichkeit, sein Geld zu investieren.

Was ist Immobilien-Crowdinvesting?

Um größere Immobilien-Projekt umzusetzen braucht man viel Geld. Ein Teil wird oft von Banken geliehen und einen Teil muss selber aufgebracht werden.. Damit mehrere Projekte zeitgleich umgesetzt werden können, versuchen Unternehmen so wenig Eigenkapital wie möglich einzusetzen und nutzen deshalb gerne die Möglichkeit, Investoren an den Projekten zu beteiligen.

Immobilien-Crowdinvesting-Plattformen sind die Schnittstellen zwischen Projekt-Umsetzern und Investoren. Das Konzept dahinter sieht vor, dass viele Anleger mit kleineren (und größeren Summen) die benötigte Investitionssumme zusammenlegen. Somit wird das Projekt auch für Leute interessant, die keinen Millionen Euro investieren können oder wollen.

Es gibt inzwischen einige Plattformen, die Immobilien-Crowdfunding anbieten.

Die Investitionen werden, ähnlich wie Festgeld, über einen längeren Zeitraum getätigt und bieten eine Verzinsung zwischen 5 bis 7% p.a. an.

Anlagen müssen für mich einfach nachvollziehbar und umsetzbar sein, deshalb habe ich mich unter der Vielzahl der Anbieter für einen entschieden,

  • Bei dem eine Investition ab 10 Euro möglich ist. (Bevor ich größere Summen investiere, möchte ich erstmal testen, ob mir die Bedienbarkeit der Plattform zusagt.)
  • Hohe Verzinsung bei kurzer Laufzeit.
  • Da das Thema gerade im Trend ist, ist mir die Erfahrung der Plattform wichtig.
  • Besichertes Bankdarlehn, keine Nachrangigkeit (Im Falle einer Insolvenz können auf die Sicherheiten zurückgegriffen werden.)
  • Ausführliche Informationen zum Projekt und Projekt-Team.

Ein netter Bonus:
Die Plattform erhebt von den Investoren keine Gebühren und die Zinsauszahlung erfolgt halbjährlich.

Über den folgenden Link bekommt ihr 10 Euro geschenkt, die ihr auch sofort investieren könnt: Bergfürst

Viel Spaß beim Ausprobieren und wie immer freue ich mich über eure Meinungen und Erfahrungen.

Wenn du dich entschieden hast, mein Konten-Modell anzuwenden, dann geht jeden Monat eine feste Summe auf das Konto „Investitionen“.

Und was machen wir nun mit dem Geld? Wir investieren es und vermehren es. Dafür gibt es viele Möglichkeiten und ich stelle in den nächsten Beiträgen ein paar davon vor.

Heute möchte ich dir P2P-Kredite vorstellen.

P2P-Kredite sind Kredite von privat zu privat. Zum Beispiel möchte sich jemand eine Gitarre kaufen, hat dafür aber gerade kein Geld.

Es gibt  Plattformen, die die Schnittstelle zwischen Kreditnehmer und -geber übernehmen.

Das bedeutet, dass man auf dieser Plattform einen Kredit beantragen kann und die privaten Kreditgeber können dieser Person dann Geld geben. Dafür bekommen sie Zinsen und die liegen zwischen 6 und 15%.

Nicht schlecht, das habe ich mir auch gedacht und mich weiter informiert.

Wie jeder Kredit, kann auch so ein Kredit platzen und der Kreditnehmer kann vielleicht das Geld nicht zurück zahlen. Deshalb versucht man das Risiko zu streuen und gibt nicht einer Person die ganze Investitionssumme, sondern mehren Personen jeweils einen Teilbetrag. Fällt ein Kredit aus, profitierst du somit noch von den anderen, die die Kreditsumme zurück zahlen.

Es gibt einiger solcher Plattformen, die diese Investitionsmöglichkeit anbieten.

Welche sollte man also wählen?

Ich versuche mein Risiko immer so weit wie möglich zu minimieren und es ist für mich wichtig, dass ich verstehe, was ich da tue.

Außerdem muss es einfach sein und darf nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als Bondora ihr Produkt „Go & Grow“ auf den Markt gebracht hat.

Bondora ist so eine P2P-Plattform und „Go & Grow“ ist ein automatisches Investment-System. Das bedeutet, dass Bondora festlegt, wo deine Einzahlungen investiert werden. Dafür bekommst du eine attraktive Verzinsung von 6,75%.

Weitere Vorteile:

  • Ideal für Anfänger.
  • Kleine Investitionssummen möglich.
  • Schnelle Liquidität – du kannst jeden Tag Geld wieder auf dein Konto überweisen lassen.
  • Geringeres Risiko als andere Produkte .
  • Kostenfreie Einrichtung des Kontos.
  • Viele Einzahlungsoptionen (ich verwende Klarna).
  • Keine Verwaltungsgebühren.
  • Mehrere Personen können gemeinsam auf ein Konto sparen. (Für das Ansparen einer Hochzeit, einer Reise, etc.

Ich habe meine 52-Wochen-Money-Challenge 2017/18 in „Go & Grow“ angespart und mich über die Zinsen sehr gefreut.

Auch meine KlientInnen sind von Bondora begeistert – teste es einfach mal.

Wenn du dich über meinen Link anmeldest, bekommst du nach Eröffnung deines Bondora-Kontos als Willkommensgruß 5 Euro gutgeschrieben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir dann von deinen Erfahrungen berichten würdest. 

Hier geht es zu meiner Facebook-Gruppe für noch mehr Austausch. Schau doch mal vorbei. 

Frage ich Leute nach ihren finanziellen Zielen, klingen die Antworten ungefähr so:

  • Ich möchte einen Porsche fahren.
  • Ich möchte viermal im Jahr in den Urlaub fahren können.
  • Ich möchte ein Ferienhaus in Andalusien haben.
  • Ich möchte nur noch vier Tage die Woche arbeiten müssen.
  • usw.

Wenn ich danach weiter frage, wie sie diese Ziele erreichen werden, zucken viele mit den Schultern.

Wenn wir uns mit der Finanzplanung beschäftigen, ist es nicht nur wichtig zu wissen, was wir wollen, sondern auch wie wir unsere Ziele erreichen werden.

Deshalb habe ich 5 finanzielle Ziele festgelegt, die sich ähnlich der Bedürfnispyramide nach Maslow kategorisieren lassen:

1.Grundlage

Die finanzielle Grundlage ermöglicht, die grundlegenden Bedürfnisse zu erfüllen. Wir brauchen ein Dach über dem Kopf und wir müssen Essen und Trinken.

Wir brauchen eine bezahlte Arbeit, die uns diese Grundlage sichert. Diese Arbeit kann entweder angestellt oder selbständig erfolgen.

Dies ist die erste Stufe, die für jeden erfüllt sein muss.

Merkmale: Wenig Zeit, kein Vermögen.

2. Rücklagen

Sind die Grundbedürfnisse erfüllt, möchte man auch etwas mehr Spielraum für Freizeitaktivitäten und für den allgemeinen Lebensstandard haben. Man möchte vielleicht ein Auto haben und finanzielle Rücklagen, falls mal etwas Unvorhergesehenes geschieht. (Ich empfehle drei Netto-Monatsgehälter als Richtwert für die Rücklagen.)

Auch diese Stufe lässt sich mit einem Angestellengehalt und/oder einer Selbständigkeit erfüllen.

Dies ist die zweite Stufe, die das Leben angenehmer macht.

Merkmale: Wenig Zeit, wenig Vermögen.

3. Sicherheit

Der Lebensstand ist hoch und man hat genügend Rücklagen für eine längere berufliche Auszeit zurück gelegt. (Ideal sind 12 Monatsgehälter.)

Diese Stufe lässt sich mit einem Angestelltengehalt und/oder Selbständigkeit erzielen.

Die dritte Stufe ermöglicht ein angenehmes Leben mit einem guten Sicherheitsgefühl.

Merkmale: Wenig Zeit, ausreichend Vermögen.

4. Freiheit

Diese Stufe lässt sich nur mit skalierbarem Einkommen erzielen. Wir arbeiten nicht mehr für unser Geld und haben das Hamsterrad verlassen.

Das Einkommen wird aus skalierbarem Einkommen bezogen.

Die vierte Stufe ermöglicht ein Leben in finanzieller Freiheit.

Merkmale: Mehr Zeit, wenig bis ausreichend Vermögen.

5. Meisterschaft

Auf dieser Stufe muss man sich keinen Gedanken mehr über sein Vermögen machen. Kann man natürlich weiterhin tun, weil es einfach Spaß macht.

Die fünfte Stufe ist ein Leben in Luxus pur. Wie auch immer die individuell aussehen mag.

Merkmale: Viel Zeit, viel Vermögen.

Zu Beginn meiner Beratung, bitte ich meine Klienten festzulegen, auf welcher Stufe sie sich gerade befinden und in welchen Stufen ihre Ziele zu finden sind.

Diese Einteilung erleichtert uns das Erstellen eines Finanzplanes und ich bin davon überzeugt, dass sie auch dir mehr Klarheit und Struktur in deiner eigenen Planung bringt.

Am Anfang meiner Finanzplanung war ich sehr orientierungslos. Zunächst hatte ich ein Konto, dann fand ich es ganz cool viel zu haben.

Über die Jahre habe ich mein eigenes Kontomodell entwickelt, was sich ideal meiner Finanzplanung anpasst und was ich meiner Beratung ebenfalls empfehle.

Es ist die perfekte Grundlage für einen besseren Überblick und Spaß an den eigenen Finanzen. Bisher habe ich durchweg positive Feedback erhalten und ich bin mir sehr sicher, dass es auch dich unterstützen kann.

Hier ein Überblick über das Modell:

Es besteht aus einem Hauptkonto mit 5 Unterkonten, einem Tagesgeldkonto als Geldmagnet und einer riesigen Geldbörse als „Umschläge“.

Die Kategorien der Unterkonten sind:

  1. Versicherungen
  2. Rücklagen
  3. Meine Bezahlung
  4. Investitionen
  5. Spaßkonto

Auf das Hauptkonto gehen alle Einnahmen ein. Ab gehen alle Fixkosten, inkl. Versicherungsquote (Überweisung auf Unterkonto 1), Bargeldabhebung der „Umschläge“, Überweisungen auf Unterkonto 3 und 4 und 5.

Unterkonto 1 (Versicherungen)

Hier gehen die Raten für die Versicherungen drauf, die dann von diesem Geld bezahlt werden.

Beispiel:

Autoversicherung, Jahresprämie 220 Euro, Prämie geteilt durch 11 Monate (im 12. wird die Prämie fällig) = 20 Euro

Jeden Monat werden also vom Hauptkonto 20 Euro auf das Unterkonto 1 überwiesen.

Unterkonto 2 (Rücklagen)

Ich empfehle eine Rücklage von 3 Brutto-Monatsgehältern auf diesem Konto anzusparen. Sobald die Summe erreicht ist, kann das Geld auf die anderen Konten verteilt werden.

Unterkonto 3 (Meine Bezahlung)

Weiterbildung, schöne Kleidung, hier sammelt sich das Geld, dass ich in mich investieren möchte.

Unterkonto 4 (Investitionen)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sein Geld zu investieren. Gerade wenn man größere Projekte (Unternehmensbeteiligungen, etc.) angehen möchte, spart sich hier die Grundlage zusammen.

Unterkonto 5 (Spaßkonto)

Der nächste Ausflug oder Urlaub wartet sicher schon. Damit es auch kein Loch im Geldbeutel wird, sollte man hier auch regelmäßig einzahlen.

Geldbörse

Da hinein kommt jeden Monatsanfang das Geld ein, dass ich mir eingeteilt habe. Ich habe darüber schon einmal geschrieben.

Hier kannst du nachlesen, wie ich das Geld einteile.

Tagesgeldkonto

Damit richtest du deinen Geldmagneten ein. Es ist Konto bei einer Bank, wo man Münzen und Scheine einzahlen kann.

Eine Anleitung findest du hier.

Und hier das ganze an einem Beispiel erklärt:

  1. Aufstellung der Fixkosten: Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Telefon etc.
  2. Differenz zwischen Einnahme und Ausgaben ermitteln.
  3. „Umschläge“-Summen festlegen. Zu Fixkosten addieren.
  4. Rücklagen-, meine Bezahlung-, Investitions-, und Spaßkonto festlegen und zu den Fixkosten addieren.

Ein Zahlenbeispiel:

  • Einnahmen: 2200 Euro

 

  • Fixkosten:
  • Miete, Telefon, etc.: 850 Euro
  • Versicherungen: 150 Euro
  • „Umschläge“: 800 Euro
  • Rücklagen: 100 Euro
  • Meine Bezahlung: 100 Euro
  • Investitionen: 100 Euro
  • Spaß: 100 Euro

 

Die Umstellung ist etwas ungewohnt, aber mit der Zeit hat man den Dreh raus.

Ich lade dich herzlich in meine Facebook-Gruppe ein. Gemeinsam geht alles einfacher.