Mein Kontenmodell

Mein Kontenmodell

Am Anfang meiner Finanzplanung war ich sehr orientierungslos. Zunächst hatte ich ein Konto, dann fand ich es ganz cool viel zu haben.

Über die Jahre habe ich mein eigenes Kontomodell entwickelt, was sich ideal meiner Finanzplanung anpasst und was ich meiner Beratung ebenfalls empfehle.

Es ist die perfekte Grundlage für einen besseren Überblick und Spaß an den eigenen Finanzen. Bisher habe ich durchweg positive Feedback erhalten und ich bin mir sehr sicher, dass es auch dich unterstützen kann.

Hier ein Überblick über das Modell:

Es besteht aus einem Hauptkonto mit 5 Unterkonten, einem Tagesgeldkonto als Geldmagnet und einer riesigen Geldbörse als „Umschläge“.

Die Kategorien der Unterkonten sind:

  1. Versicherungen
  2. Rücklagen
  3. Meine Bezahlung
  4. Investitionen
  5. Spaßkonto

Auf das Hauptkonto gehen alle Einnahmen ein. Ab gehen alle Fixkosten, inkl. Versicherungsquote (Überweisung auf Unterkonto 1), Bargeldabhebung der „Umschläge“, Überweisungen auf Unterkonto 3 und 4 und 5.

Unterkonto 1 (Versicherungen)

Hier gehen die Raten für die Versicherungen drauf, die dann von diesem Geld bezahlt werden.

Beispiel:

Autoversicherung, Jahresprämie 220 Euro, Prämie geteilt durch 11 Monate (im 12. wird die Prämie fällig) = 20 Euro

Jeden Monat werden also vom Hauptkonto 20 Euro auf das Unterkonto 1 überwiesen.

Unterkonto 2 (Rücklagen)

Ich empfehle eine Rücklage von 3 Brutto-Monatsgehältern auf diesem Konto anzusparen. Sobald die Summe erreicht ist, kann das Geld auf die anderen Konten verteilt werden.

Unterkonto 3 (Meine Bezahlung)

Weiterbildung, schöne Kleidung, hier sammelt sich das Geld, dass ich in mich investieren möchte.

Unterkonto 4 (Investitionen)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sein Geld zu investieren. Gerade wenn man größere Projekte (Unternehmensbeteiligungen, etc.) angehen möchte, spart sich hier die Grundlage zusammen.

Unterkonto 5 (Spaßkonto)

Der nächste Ausflug oder Urlaub wartet sicher schon. Damit es auch kein Loch im Geldbeutel wird, sollte man hier auch regelmäßig einzahlen.

Geldbörse

Da hinein kommt jeden Monatsanfang das Geld ein, dass ich mir eingeteilt habe. Ich habe darüber schon einmal geschrieben.

Hier kannst du nachlesen, wie ich das Geld einteile.

Tagesgeldkonto

Damit richtest du deinen Geldmagneten ein. Es ist Konto bei einer Bank, wo man Münzen und Scheine einzahlen kann.

Eine Anleitung findest du hier.

Und hier das ganze an einem Beispiel erklärt:

  1. Aufstellung der Fixkosten: Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Telefon etc.
  2. Differenz zwischen Einnahme und Ausgaben ermitteln.
  3. „Umschläge“-Summen festlegen. Zu Fixkosten addieren.
  4. Rücklagen-, meine Bezahlung-, Investitions-, und Spaßkonto festlegen und zu den Fixkosten addieren.

Ein Zahlenbeispiel:

  • Einnahmen: 2200 Euro

 

  • Fixkosten:
  • Miete, Telefon, etc.: 850 Euro
  • Versicherungen: 150 Euro
  • „Umschläge“: 800 Euro
  • Rücklagen: 100 Euro
  • Meine Bezahlung: 100 Euro
  • Investitionen: 100 Euro
  • Spaß: 100 Euro

 

Die Umstellung ist etwas ungewohnt, aber mit der Zeit hat man den Dreh raus.

Ich lade dich herzlich in meine Facebook-Gruppe ein. Gemeinsam geht alles einfacher.

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